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Dienstag, 26. September 2017

Trennungsvereinbarung und Scheidungsfolgenvereinbarung

Eine Trennungsvereinbarung regelt die Folgen der Trennung von Eheleuten oder Lebenspartnern bzw. nicht verheirateter Paare. Inhaltlich bestehen Übereinstimmungen zur Scheidungsfolgenvereinbarung.

Gerät eine Ehe in eine so schwere Krise, dass ein oder beide Partner an Trennung oder Scheidung denken, ergeben sich daraus Fragen zu den wirtschaftlichen und rechtlichen Folgen. Zu entscheiden ist, ob ein Partner seinen Lebensmittelpunkt in der vormals gemeinsamen Wohnung beibehält. Bei Immobilieneigentum schließt sich die Frage an, ob mit dem Auszug einer Partei die Eigentumsverhältnisse bestehen bleiben, das anteilige Immobilieneigentum einem Partner übertragen, oder der Verkauf an einen Dritten angestrebt wird. Zu klären ist die finanzielle Absicherung der Beteiligten. Es stellen sich Fragen nach Trennungsunterhalt und einem Opens internal link in current windownachehelichen Unterhaltsanspruch sowie der Versorgung im Alter. Bei Ehen mit Kindern ist zudem der Umgang der Kinder mit dem anderen Elternteil zu Regeln, ggf. auch die elterliche Sorge. Leben die Partner im gesetzlichen Güterstand wird die Vermögensauseinandersetzung durch Berechnung des Vermögenszuwachses (Zugewinns) im Rahmen des Zugewinnausgleichs erfolgen. Mit der Scheidung werden auch die während der Ehezeit erworbenen Rentenversicherungsansprüche ausgeglichen.

Über alle Fragen können sich die Eheleute in einer Trennungsvereinbarung außerhalb des gerichtlichen Verfahrens einigen. Ihr Rechtsanwalt oder Fachanwalt für Familienrecht wird Sie in allen Fragen beraten und die passende Trennungsvereinbarung mit Ihnen erarbeiten. Die vorausschauende Trennungsfolgenvereinbarung erleichtert eine spätere Scheidung und führt zu Planungssicherheit der Partner. Kontaktieren Sie unsere Kanzleien in Bremen oder Delmenhorst.

Auch nach der Scheidung und während des gerichtlichen Verfahrens ist eine einvernehmliche Lösung möglich. Die Trennungsvereinbarung und Scheidungsfolgenvereinbarung muss dann entweder notariell beglaubigt werden, oder die Parteien erarbeiten eine Vereinbarung und führen diese in das Scheidungsverfahren zur Genehmigung des Familiengerichts ein. Bei erheblichen Konflikten bietet zudem das Opens internal link in current windowMediationsverfahren den Partnern einen außergerichtlichen Rahmen zur Erarbeitung dauerhafter und zukunftsorientierter Lösungen.