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Dienstag, 26. September 2017

Scheidung und Scheidungsverfahren:

Fachkundige Unterstützung durch Scheidungsanwalt in Bremen 

Carsten Schuhmacher, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Familienrecht in Bremen gibt hier wertvolle Informationen zum Thema Scheidung und Scheidungsverfahren.

Die Ehe kann geschieden werden, wenn sie gescheitert ist. Das ist dann der Fall, wenn die Lebensgemeinschaft der Ehegatten nicht mehr besteht und ihre Wiederherstellung nicht mehr zu erwarten ist. Der Gesetzgeber knüpft die Vermutung des Scheiterns (Zerrüttung) also an die Dauer des Getrenntlebens. Der Richter oder die Richterin hört die Parteien im Termin zum Scheitern der Ehe an. Dem dient die Frage, ob die Parteien zur Wiederherstellung der Lebensgemeinschaft bereit sind und seit wann sie getrennt leben. Die Lebensgemeinschaft besteht übrigens auch dann nicht mehr, wenn die Ehegatten innerhalb der ehelichen Wohnung getrennt leben. Leben die Beteiligten seit einem Jahr getrennt, wird das Scheitern der Ehe vermutet. Bei einer einvernehmlichen Scheidung (der Ehepartner stimmt der Scheidung zu oder stellt einen eigenen Scheidungsantrag) wird das Scheitern der Ehe unwiderlegbar vermutet. Keine Rolle spielt die Frage des Verschuldens einer Partei.

Der Scheidungsantrag kann bereits vor Ablauf des Trennungsjahres gestellt werden. Denn auch das Gericht benötigt einen gewissen zeitlichen Vorlauf bis zur Terminierung. Das Trennungsjahr muss nicht abgewartet werden, wenn die Fortsetzung der Ehe für einen Ehepartner eine unzumutbare Härte darstellt, oder Gründe für die Aufhebung der Ehe vorliegen.

Ihr Rechtsanwalt für Familienrecht / Scheidungsanwalt  in Bremen wird Sie zu allen Fragen rund um eine Scheidung - nicht nur in Bremen, sondern bundesweit kompetent beraten und vertreten.
Zuständig für die Scheidung ist ausschließlich das Familiengericht. Im Scheidungsverfahren müssen sich die Beteiligten anwaltlich vertreten lassen - ausnahmslos der Antragssteller. Im Scheidungsverfahren werden als sog. Folgesache auch die Rentenansprüche (Versorgungsausgleich) der Eheleute ausgeglichen und auf Antrag andere Rechtsfragen mit geregelt (z. B. der Ausgleich vermögensrechtlicher Ansprüche (Zugewinnausgleich), Opens internal link in current windowUnterhalt, Opens internal link in current windowelterliche Sorge).

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